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Und schon wieder habe ich mich nicht an mein Vorhaben gehalten, diese Seite zum stetigen Dokument und zur Verschriftlichung meines Lebens zu gestalten, woran es mir seit einiger Zeit entschieden mangelt. Die ursprünglich konsequenten Worte "Dies wird sich nun ändern" verlieren damit an Gültigkeit, verschwinden werden sie, wie ich hoffe, aber niemals.
Daher - nicht zuletzt dank R.s Motivation - hiermit ein weiterer Versuch, die Idee am Leben zu halten und sie stringent weiterzuführen. Für die lustlosen und der anbrechenden Sommerzeit unangepassten Farben bitte ich um Entschuldigung; ich finde mich nicht so richtig zurecht.

Helfen würden mir zunächst ein paar Gedanken: Was möchte ich mit meinem Blog erreichen? Wie alle (mehr oder weniger) alltäglichen Handlungen braucht auch diese hier ein Ziel, muss sich darüber bewusst sein, auf welcher Ambition sie sich gründet. Primär möchte ich wieder lernen, mein Verhalten, meine Gedanken und Vorurteile, die sich teilweise sicherlich unbemerkt in meinem Charakter festigen, zu rechtfertigen, ihnen kritisch gegenüberzustehen, sie auch anderen erklären zu können. Ich bin damit schon eine lange Zeit beschäftigt, doch glaube ich, dass mir dieses Anliegen als solches zunehmend in letzter Zeit abhanden kam. Aus diesen Gedanken lässt sich ableiten, dass ich nicht unbedingt breite Leserschaften anstrebe; ich bin der Meinung, dass ein Blog nicht der adäquateste Weg dafür ist (Alternativen könnten sicherlich mal in einem anderen Artikel überdacht werden). Doch soll dies ein Experiment sein, dass mich zum Schreiben zwingt, was ich solange vernachlässtigt habe. Es soll mir ermöglichen, die Worte wiederzufinden, einen Ausdruck für das, was wortlos, schweigend in meinem Kopf vorgeht. Ich will nicht länger schweigen, wenn ich vor anderen Menschen rechtfertigen muss, was ich tue, nur weil ich Fragen viel zu oft als verletzende Provokation auffasse.

Da meine Ferien nicht ganz unereignisreich waren folgt bestimmt noch ein weiterer Eintrag Genießt den schönen Sommertag, ich werde mich derweil in die "Phänomenologie des Geistes" einarbeiten. Das erfordere ein gewisses Grad an Konzentration, sagte man mir.

15.4.07 16:03
 



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